Erklärt euch die Aufgabe gegenseitig noch einmal in euren eigenen Worten.

Klärt dabei, wie ihr die Aufgabe verstanden habt und was euch noch unklar ist.

Wir sollen klären, was eigentlich die Energie liefert und welche Rolle die Zitrone dabei spielt.

Zum Schluss sollen wir einen Versuch beschreiben, der zeigt, ob unsere Überlegungen richtig sind.

Schaut euch die "Zitronenbatterie" noch einmal genau an.

Macht eine Liste der Bestandteile.

Wir sehen:

- ein Metallblech, wahrscheinlich Kupfer

- ein Metallblech, wahrscheinlich Zink

- die Zitrone

- Elektrokabel

und als Verbraucher den Motor mit dem Propeller.

Ihr habt im Unterricht bereits einiges über Batterien gelernt. Denkt an die Liste, die ihr eben erstellt habt. Kennt ihr etwas Ähnliches?

Mit zwei verschiedenen Metallen wie Kupfer und Zink kann man ein elektrochemisches Element – eine Batterie – zusammenstellen.

Nach dem Wissenschaftler, der sie entwickelt hat, heißt sie Daniell-Element.

Macht eine einfache Skizze vom Daniell-Element und eine von der "Zitronenbatterie" und vergleicht den Aufbau.

Die Elektroden beim Daniell-Element entsprechen den Metallstücken bei der Zitrone.

Den beiden Gefäßen mit der Salzbrücke beim Daniell-Element entspricht die Zitrone.

Wo im Daniell-Element die Salzlösungen sind, ist bei der Zitrone der Saft.

Jetzt könnt ihr sagen, welche Funktion die Zitrone bei der "Zitronenbatterie" eigentlich hat.

Der Saft der Zitrone spielt die Rolle der leitfähigen Flüssigkeit – des Elektrolyten. Zitronensaft ist leitfähig, weil er eine Säure enthält.

Jetzt habt ihr alles zusammen, um die Frage beantworten zu können.

Formuliert eure Antwort in zwei bis drei Sätzen. Macht eine Skizze zum Versuchsaufbau, mit dem ihr eure Erklärung überprüfen könnt.

Die elektrische Energie kommt daher, dass zwei Metallstücke in die Zitrone gesteckt werden, ein edleres und ein unedleres. Der Saft der Zitrone spielt die Rolle des Elektrolyten.


So könnte unser Kontrollexperiment aussehen: Die Zitrone wird ausgepresst, der Saft in ein Glas gegeben und mit Wasser aufgefüllt, dann die Elektroden hinein und den Motor anschließen.

Und wenn alles stimmt, sieht das Ergebnis so aus: